Dmitry Belosselskiy

Der Absolvent der Gnessin-Musikakademie in Moskau, der 2007 den Zweiten Preis beim Internationalen Tschaikowski-Wettbewerb gewann, gehört heute zu den gefragtesten Bässen seiner Generation. Er beeindruckt sein Publikum an den großen Opernhäusern und Konzertbühnen der Welt, darunter an der New Yorker Met, der Mailänder Scala, der Deutschen Staatsoper Berlin, der Wiener Staatsoper, den Opernhäusern in Washington, Toronto, Zürich, Rom und bei bedeutenden Festspielen in Salzburg, Florenz oder Bregenz. Berühmte Orchester und namhafte Dirigenten arbeiten mit Dmitry Belosselskiy, darunter Daniel Barenboim, Riccardo Chailly, Marco Armiliato, James Levine, Phillippe Jordan, James Conlon oder Thomas Sanderling, um nur einige zu nennen. Höhepunkte der vergangenen Spielzeit waren eine Neuproduktion von Verdis DON CARLO an der Opéra National de Paris, ein Werk, in dem er auch an der Wiener Staatsoper, dem Teatro Comunale di Bologna und dem Bolschoi-Theater glänzte, außerdem sein gefeiertes Debüt an der Oper Frankfurt als Iwan Sussanin, sein Auftritt als SIMON BOCCANEGRA und das Verdi-Requiem an der Mailänder Scala, die Titelpartie von BORIS GODUNOW, ebenfalls am Bolschoi-Theater, sowie LUISA MILLER an der Metropolitan Opera New York. Dort konnte man ihn auch in AIDA und NABUCCO erleben. An der Bayerischen Staatoper München sang er in der vielbeachteten BORIS GODUNOW-Inszenierung von Calixto Bieito die Titelpartie, er stand in EUGEN ONEGIN an der Lyric Opera Chicago auf der Bühne, trat beim Maggio Musicale Fiorentino unter dem Dirigat von Zubin Mehta in DON CARLO auf und unter Christoph Eschenbach in Beethoven Neunter Symphonie. Eine sehr erfolgreiche Neuproduktion von AIDA unter der Leitung von Riccardo Muti folgte bei den Salzburger Festspielen. In der Spielzeit 2018/19 wird er an die MET zurückkehren, um dort die Spielzeit mit SAMSON UND DALILA zu eröffnen, und er wird hier ebenfalls in AIDA, DON GIOVANNI, DAS RHEINGOLD, DIE WALKÜRE und SIEGFRIED zu hören sein. Als Konzertinterpret hat er ebenfalls viel Erfolg. Die Berliner können ihn im Januar 2019 im Konzerthaus Berlin in Schostakowitschs Symphonie Nr. 13 hören.